Wie viel Technik steckt im Holzpool?

Durch den Klimawandel liegt der Trend eindeutig bei Garten und Pool. Unter den zahlreichen Varianten der Pools liegt der Holzpool an der Spitze. Das liegt vor allem daran, dass dieser ein angenehmes, uriges Ambiente ausstrahlt. Diese Ausstrahlung verdankt der Pool dem Holz. Dabei handelt es sich um eines der ältesten, umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Materialien der Welt.


Welche Arten von Pools aus Holz gibt es?

Zunächst kommt es auf die Holzart an. Kiefer ist sehr robust und somit eine der gängigsten Sorten für diesen Zweck. Darüber hinaus hat das Fass als „Pool“ eine Renaissance erfahren. Dabei werden Holzgebilde (Holzzuber) geschaffen, die als eine Art Badewanne mit Fass-Optik im Freien fungieren. Diese sind häufig mit Massagedüsen ausgestattet. Die Holzbadewanne hat den Vorteil, dass sie kleiner als ein Pool ist und überall, auch auf den Balkon oder die Terrasse, passt, aber trotzdem als eine Art Pool dient.
Holzpool gefüllt mit kaltem Wasser
Holzpools können rund, oval oder eckig ausgeführt sein. Die Größe spielt dabei keine vordergründige Rolle. Die Pools sind mit einer Kunststoff-Folie ausgekleidet und ca. 135 cm hoch. Eckige Pools können viereckig oder achteckig sein. Die Ränder sind immer so geformt, dass Gegenstände drauf abgestellt werden können. Häufig dienen sie auch als Sitzgelegenheit.

Welche Technik ist notwendig?

Um in den Holzpool zu gelangen, ist eine Leiter notwendig. Eine Sandfilteranlage, eine Poolabdeckung, Schläuche, eine Einlaufdüse und ein Skimmer gehören zur Grundausstattung. Holzpools werden gerne mit Komplettsets angeboten. Das macht sich bezahlt, denn der Pool muss auch gepflegt werden. Die Wasseraufbereitung macht sich bezahlt, da dadurch die Hygiene gewahrt bleibt und sich keine Algen bilden können. Dazu gehören mindestens eine Filteranlage und eine Umwälzpumpe. Die Pooltechnik wird für Holzpools in einer kleinen Hütte aus gleichem Holz wie der Pool „versteckt“. Dadurch wird die technische Ausrüstung geschützt und bleibt unsichtbar.

Wellness-Effekte für den Pool aus Holz

Massagedüsen oder eine Gegenstromanlage sorgen für zusätzliches Wohlbefinden. Meersalz im Wasser versorgt den Körper mit Mineralien und entschlackt. Die Haut wird angenehm zart. Allerdings sollte zwischen normalem und Salzwasser ab und an gewechselt werden, sodass die Anlage durch Kristalle verstopft wird.

Die Vorteile eines Pools aus Holz?

Holzpools sind stabiler als Rahmen-Pools. Bei guter Pflege halten Holzpools mehr als 10 Jahre. Das tolle Ambiente wird durch das Naturbaumaterial Holz geschaffen und fügt sich somit in die natürliche Umgebung nahtlos ein. Mit etwas Geschick können Holzpools zu zweit übers Wochenende leicht selbst aufgebaut werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Holzpools ist sehr gut.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wird eine Wärmepumpe genutzt, kann der Pool in der kälteren Jahreszeit genutzt werden. Diese Pumpen sind sehr sparsam im Energieverbrauch. Eine Wasserwiederaufbereitungsanlage macht sich schon innerhalb kürzester Zeit durch den niedrigeren Wasserverbrauch bezahlt. Beim Kauf des Holzpools sollte ein Kompakt-Basis-Set inkludiert sein.

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